Estrich News

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Obfrau Pachler im Interview über die Arbeitsschwerpunkte des VÖEH

Estrich Aktuell:
Als Obfrau des VÖEH sind Sie in den letzten Jahren ein Sprachrohr in Sachen Estrich geworden. Was ist das wichtigste Anliegen der Estrichhersteller?

Pachler:
Schon im Vorfeld könnten viele Probleme bei der Estrichherstellung vermieden werden. Leider wird die Bedeutsamkeit des Estrichs auf der Baustelle erst bewusst, wenn Fehler auftreten. Der VÖEH weist deshalb immer wieder darauf hin, dass man schon in der Planungsphase auf die Vorraussetzungen für eine sachgerechte Estrichverlegung Rücksicht nimmt und die einzelnen Gewerke untereinander koordiniert werden. Das erspart kostenintensive Nachbesserungen die oft auf Kosten der Wärmedämm- und Trittschallqualität gehen.

Estrich Aktuell:
Wie wird dieser Sachverhalt vom VÖEH thematisiert?

Pachler:
Wir versuchen seit Jahren gerade bei den Meinungsbildern im Baubereich unsere Anliegen zu thematisieren. Im Rahmen einer Marketingkampagne geben wir uns jedes Jahr einen plakativen Schwerpunkt, der genau auf diese Inhalte abzielt. Heuer lautet er „Estrich braucht Zeit.“ Ich denke unsere Meinungsbildung ist ein wichtiger Impuls um in einen konstruktiven Dialog, gerade mit den Planern, treten zu können und damit zukünftige Fehlerquellen schon im Ansatz  zu beseitigen. Letztendlich ist unsere Kooperation mit dem Trockenbaujournal betreffend die Sonderausgabe „Estrich und Boden“, aus diesem Maßnahmenpaket entstanden.

Estrich Aktuell:
Was sind weitere Arbeitsschwerpunkte des VÖEH?

Pachler:
Wichtig ist mir, Fachinformationen sowie Neuerungen bei Normen an die Mitglieder weiterzugeben. Gerade im Normenbereich bringt sich der Verband immer stärker ein. Ich möchte aber festhalten, dass nicht ich alleine, sondern der VÖEH-Vorstand als Kollektiv sich der Herausforderung stellt, die berechtigten Ansprüche der Estrichhersteller zu vertreten. Hier ist noch eine Menge Aufklärungsarbeit zu leisten. Ich sehe mich als Sprecherin eines starken Teams. Neue Mitglieder für den Verband zu gewinnen ist mir ein besonderes Anliegen und ich bin stolz darauf, dass wir mit fast 50 Unternehmen den höchsten Mitgliederstand haben, den der Verband je hatte. Damit wird der Qualitätsanspruch, den der Verband in Sachen Estrichherstellung fordert auf immer breitere Beine gestellt.

Estrich Aktuell:
Stichwort Qualität. Man hat das Gefühl, dass in einem beinharten Preiskampf der Qualitätsanspruch oft auf der Strecke bleibt.

Pachler:
Da gebe ich Ihnen recht und deshalb setzt der VÖEH einen Kontrapunkt, denn mangelnde Qualität führt einerseits zu unzufriedenen Auftraggebern und andererseits zu einem negativen Image der gesamten Estrichbranche. Die Mitglieder des VÖEH fühlen sich der Qualität verpflichtet. Wer ein VÖEH-Mitgliedsunternehmen auswählt, entscheidet sich nicht nur für eine fachgerechte Ausführung,  sondern auch für einen attraktiven Preis.

Estrich Aktuell:
Wir danken für das Gespräch.

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