VÖEH Fachtagung 2007

Am 16. 0ktober trafen sich im Rahmen der jährlichen VÖEH-Generalversammlung Estrichlegerfirmen und in die Estrichverarbeitung involvierte Industriebetriebe im Lafarge Perlmooser Werk in  Mannersdorf.

Der Verband der Österreichischen Estrich-Hersteller (VÖEH) ist eine Vereinigung von führenden Unternehmen auf dem Sektor Estrich und Industriefußböden. Der VÖEH ermöglicht seinen Mitgliedern einen kontinuierlichen Erfahrungs- und Meinungsaustausch, aber auch Bewältigungsstrategien zu branchenspezifischen Problemen. Bei der heurigen Generalversammlung fungierte die Lafarge Perlmooser GmbH als Gastgeber.

Estrich-Community traf sich in Mannersdorf

So traf am 16 .Oktober die Österreichische Estrich-Community mit Obfrau Christa Pachler an der Spitze in Mannersdorf ein. Das Lafarge Perlmooser Zementwerk in Mannersdorf am Leithagebirge präsentiert sich als starker und verantwortungsbewusster Industriestandort im südöstlichen Niederösterreich. Es ist das größte österreichische Zementwerk und produziert rund 1,1 Millionen Tonnen Zement pro Jahr.  Vertriebsleiter Dr. Klaus Eichler erhielt die Gelegenheit das Werk kurz vorzustellen und lud in Anschluss an die Generalversammlung zu einer Werksbesichtigung und zum Abendessen ein.  Eichler erläuterte, dass die Lafarge Perlmooser GmbH ein Teil der internationalen Lafarge Gruppe ist, die als weltweit führender Baustoffhersteller in den Bereichen Zement, Beton und Zuschlagsstoffe sowie Gips gilt. Die Gruppe beschäftigt 71.000 Mitarbeiter und ist in 70 Ländern tätig. Die Strategie von Lafarge ist auf nachhaltiges Wachstum ausgerichtet. Sicherheit, Umweltschutz sowie der sparsame Umgang mit natürlichen Ressourcen und Energie sind zentrale Anliegen.

Obfrau Pachler stellt Marketingkampagne vor

Obfrau Christa Pachler startete bei ihren Referat mit einem Rückblick über die vergangenen Aktivitäten. Im Vordergrund stand dabei die laufende Marketing-Kampagne. „Die spezifischen Themen der Estrichbranche sollen einer breiten Fachöffentlichkeit bekannt werden. Besonderes Augenmerk nehmen dabei die klassischen Problemfelder ein. Die Wichtigkeit des Estrichs wird oft erst bewusst, wenn Fehler auftreten. Dabei liegt der  Fehler in vielen Fällen nicht beim Estrichleger selbst, sondern kommt durch das Zusammenspiel von falschen Rahmenbedingungen auf der Baustelle zustande. Diese „heiße Eisen“ thematisieren wir nun in einer Werbekampagne“, erläuterte die VÖEH Obfrau die Zielsetzungen. Mit  mentor communications wurde eine, gerade in der Baubranche erfahrene, Werbeagentur mit der Umsetzung beauftragt. Weiters soll die Kampagne eine Marketingunterstützung und Serviceeinrichtung für alle VÖEH-Mitglieder sein und auch die Zusammengehörigkeit des Verbandes stärken. Zentrales Thema von heuer ist: „Estrich braucht Raum“. Dabei sollen Planer und Architekten auf die laufenden Probleme bei der Estrichverlegung sensibilisiert werden.

Fachvortrag über CEM II Estriche
Im Anschluss daran stellte Dr. Volkert Feldrappe die Vorteile von CEM II Estrichen vor.  CEM II- und CEM III-Zemente tragen durch ihren geringeren Klinkeranteil wesentlich zur Reduzierung von CO2-Emissionen bei. Damit leisten diese Zemente einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Danach hatten die Mitglieder der  Generalversammlung die Gelegenheit an einer spektakulären Werksbesichtigung teilzunehmen. Beim anschließenden Abendessen blieb Zeit genug die gelungene Generalversammlung gemütlich ausklingen zu lassen.

 

 



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