"1 Jahr VÖEH Obfrau"
Die Obfrau des Verbandes der Österreichischen Estrichhersteller (VÖEH)
Christa Pachler im Interview.
Estrich Aktuell
Sehr geehrte Frau Pachler, Sie haben vor einem Jahr die Wahl zur Obfrau des VÖEH angenommen, wie gefällt Ihnen die Arbeit?
Pachler:
Die Mitglieder haben mir ihr Vertrauen ausgesprochen und ich habe versucht dieser Auszeichnung gerecht zu werden. Arbeit gab es jedenfalls genug in diesem Jahr. Von Anfang an habe ich klar gesagt, dass ich eine Teamspielerin bin. Deshalb sehe ich mich als Sprecherin eines starken Vorstandes der gemeinsam Entscheidungen trifft und diese auch umsetzt. Im letzten Jahr sind deshalb eine ganze Reihe von neuen Maßnahmen gesetzt worden.
Estrich Aktuell
Was konkret ist im VÖEH im letzten Jahr passiert?
Pachler:
Der Vorstand hat im Frühjahr beschlossen, dass, bevor neue Projekte verwirklicht werden, eine Art Status von der Estrichbranche eingeholt wird. Wir wollten einfach abtesten ob wir mit dem derzeitigen Kurs richtig liegen. Es wurde deshalb eine Befragung zu relevanten Verbands- und Estrichthemen durchgeführt. Die Umfrage war ein voller Erfolg. Wir hatten einen sehr guten Fragebogen-Rücklauf und bekamen eine ganze Menge von interessanten Ideen mit auf den Weg. Durch diese Maßnahme wurden auch einige Unternehmen auf den VÖEH aufmerksam und traten dem Verband als Mitglied bei. Wir haben jetzt einen Mitgliedsstand von 40 Unternehmen. Das ist der höchste Mitgliederstand den der Verband je hatte und kommen laufend neue dazu.
Estrich Aktuell
Was für Maßnahmen wurden nach der Meinungserhebung gesetzt?
Pachler:
Die Umfrage zeigte uns, dass vom VÖEH erwartet wird, dass er verstärkt Öffentlichkeitsarbeit macht. Er soll als eine Art Sprachohr in Sachen Estrich fungieren. Die spezifischen Themen der Estrichbranche sollen einer breiten Fachöffentlichkeit bekannt werden. Einen besonderen Augenmerk sollen dabei die klassischen Problemfelder einnehmen. Die Wichtigkeit des Estrichs wird oft erst bewusst, wenn Fehler auftreten. Dabei liegt der Fehler in vielen Fällen nicht beim Estrichleger selbst, sondern kommt durch Zusammenspiel von falschen Rahmenbedingungen auf der Baustelle zustande. Diese „heiße Eisen“ thematisieren wir nun in einer Werbekampagne. In den letzten 6 Monaten wurde die Homepage erneuert, diverse Fachartikel veröffentlicht, eine Estrich-News mit einer Auflage von 20.000 Stück als Beilage im A3-Bau Journal verschickt, eine Fachtagung organisiert und das „Estrich-Spezial“ im Trockenbaujournal umgesetzt.
Estrich Aktuell
Sind schon Maßnahmen für nächstes Jahr geplant?
Pachler:
Derzeit ist unser „heißes Eisen“ das Thema „Estrich braucht Planung“. Im Rahmen unserer Werbekampagne werden wir auch nächstes Jahr das eine oder andere „heiße Eisen“ ansprechen. Neue Mitglieder für den Verband zu gewinnen ist mir ein besonderes Anliegen und denke ich da an gezielte Treffen mit Estrichlegern in den westlichen Bundesländern. Besonders wichtig ist mir auch Fachinformationen an die Mitglieder weiterzugeben. Fachtagungen, Know-how Austausch bei neuen Ö-Normen, Produktinformationen etc. sollen auch weiterhin Schwerpunkte der Verbandsarbeit sein. Kunden von VÖEH-Mitgliedern sollen die Sicherheit haben mit Experten zusammen zu arbeiten, die am neuesten Stand der Technik sind und dieses Wissen auch im Arbeitsalltag umsetzen.
Estrich Aktuell
Wir danken für das Gespräch!

