Estrich News

Hier können Sie die aktuelle Ausgabe der Estrich News als PDF betrachten und herunterladen.
> mehr lesen
zur Druckansicht

Mischempfehlungen für Estrichzusätze

Im Rahmen einer VÖEH-Tagung gab der Sachverständige KR Werner Paul eine ausführliche Stellungnahme betreffend „Zusätze für austrocknungs und erhärtungsbeschleunigte, zementgebundene schwimmend und gleitend verlegte Estriche“ ab.

Nachstehend eine Zusammenfassung des Referates von KR Paul, der gleich zu Beginn darauf hinwies, das grundsätzlich die technischen Info-Blätter über diese Zusatzmittel alle Details enthalten. Leider werden diese oft nicht genau beachtet.

Diese Zusatzmittel funktionieren nur dann, egal von wem sie geliefert werden, wenn:

Mischempfehlung für Estrichzusätze in Druckluft-Förderanlagen (Estrichpumpe):

Ab der Zugabe des Zusatzmittels sollte eine Mischzeit incl. der notwendigen Zeit für die abschließende Befüllung von ca. 2 min. eingehalten werden!

Vorteile der Einhaltung einer Nachmischzeit:

Für die bestimmungsgemäße Wirkung von Spezialzusätzen ist eine ausreichende Nachmischzeit zwingend notwendig!

Die Angabe über Trockenzeiten beziehen sich auf normgemäße Estrichdicken von 45 bis ca. 50 mm.

Feuchteermittlung vom Estrich:

Gemäß ÖNORM B2236 Klebearbeiten für Bodenbeläge „Werkvertragsnorm“ ist die Probe zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehaltes aus der unteren Hälfte der Estrichplatte zu entnehmen. Zuschlagskörner dürfen nicht entfernt werden. Die Messung erfolgt mit dem CM-Gerät. Die Einwaage im jungen Alter des Estrichs beträgt 20 g. Im Bereich der Verlegereife 50 g. Danach ist das CM-Gerät zu schließen, gut zu schütteln und nach 10 min. der Wert abzulesen. Die Messung erfolgt in jedem Geschoß und je angefangene 300 m2.

Der Oberbelag soll nach Erreichen der Verlegereife des Estrichs verlegt werden, da bei ungünstigen bauklimatischen Bedingungen eine teilweise Rückfeuchtungung des Estrichs nicht auszuschließen ist.

> Zurück zur Übersicht